Neues Beratungsangebot zum Mietrecht

Pressemitteilung vom
Verbraucherzentrale Bayern und Mieterverein München kooperieren
Off

Ist die Mieterhöhung gerechtfertigt? Können Vermietende angesichts der Energiepreiskrise bereits jetzt eine Erhöhung der Vorauszahlungen für die Nebenkosten verlangen? Was tun, wenn Hauseigentümer Mängel in der Wohnung nicht beseitigen? Zu diesen und vielen weiteren Fragen rund um das Thema Mietrecht berät die Verbraucherzentrale Bayern ab dem 10. Oktober 2022. Ermöglicht wird das neu aufgelegte Beratungsangebot durch eine Zusammenarbeit mit dem Mieterverein München und dem Deutschen Mieterbund.

Rechtsexperten des DMB Mietervereins München geben Verbraucherinnen und Verbrauchern aus ganz Bayern dabei eine erste Einschätzung zu ihrem Problem. Die Beratungen finden telefonisch statt und kosten 40 Euro für 30 Minuten. Auch bei Themen wie Kündigung oder befristeten Mietverträgen erhalten Verbraucher Rat und Unterstützung. Termine können telefonisch unter (089) 55 27 94 0 oder auf www.verbraucherzentrale-bayern.de/beratung-by/online-terminbuchung vereinbart werden.

„Wegen der hohen Energiepreise ist die finanzielle Situation vieler Verbraucher stark angespannt. Sie müssen ihre Ausgaben daher genau im Blick haben“, sagt Marion Zinkeler, geschäftsführende Vorständin der Verbraucherzentrale Bayern. „Da ist es hilfreich, wenn unsere Experten die Heizkostenabrechnung prüfen oder die Rechtmäßigkeit einer Mieterhöhung beurteilen.“

Auch der DMB Mieterverein München e.V. sieht die Zusammenarbeit positiv: „Wir setzen uns nicht nur auf politischer Ebene für bezahlbaren Wohnraum ein, sondern beraten Mieterinnen und Mieter bei allen mietrechtlichen Fragen. Bisher konnten wir das nur für unsere Mitglieder anbieten, doch durch die Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Bayern können wir noch mehr Menschen zu ihrem Recht verhelfen“, sagt Angela Lutz-Plank, Geschäftsführerin vom Mieterverein München.

 

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
Ein Paar prüft die Rechung

Betrügerische Inkassoschreiben: Auf diese Konten sollten Sie nichts überweisen

Regelmäßig erhalten Verbraucher:innen betrügerische Inkassoschreiben. Die Verbraucherzentrale Brandenburg veröffentlicht Nummern von Konten, auf die Sie kein Geld überweisen sollten, die sogenannte Schwarzliste.
Kopf aus Glas mit Tabletten und Pillen

Endlich Höchstmengen für Vitamine und Mineralstoffe?

Es ist eine langjährige Forderung der Verbraucherzentralen: Einheitliche europäische Höchstmengen für Vitamine und Mineralstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln.
Gullideckel mit der Aufschrift Fernwärme

Verbraucherzentrale Bundesverband prüft Sammelklage gegen die Stadtwerke Neubrandenburg: Betroffene gesucht

Kund:innen der Stadtwerke Neubrandenburg (neu.sw) sind mit sehr hohen Fernwärmerechnungen konfrontiert. Die Verbraucherzentrale hält die erfolgten Preiserhöhungen für unzulässig. Der vzbv geht daher gerichtlich gegen die Stadtwerke vor und prüft eine Sammelklage. Betroffene können sich melden.