Wer regelmäßig mit Hefeteig bäckt, kann sich Zeit und Mühe sparen. Denn roher Hefeteig lässt sich problemlos auf Vorrat zubereiten, sofern man einige Tipps beachtet. Am besten wird der Teig direkt nach dem Kneten eingefroren, noch bevor er gehen darf. „Lässt man den Teig vor dem Einfrieren aufgehen, wird er nach dem Auftauen oft klebrig, und das Backergebnis kann zu fest ausfallen“, sagt Daniela Krehl, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern. Nach dem Auftauen benötigt der Teig etwa doppelt so lange, um aufzugehen, wie frisch zubereiteter Hefeteig. Besonders gut eignet sich das Einfrieren herzhafter Teige wie Pizza- oder Brotteig. Bei süßem Hefeteig kann es passieren, dass er nach dem Backen weniger locker aufgeht.
Flach verpacken spart Zeit und Platz
Der Teig sollte möglichst flach in einem Gefrierbeutel eingefroren werden – das spart Platz und verkürzt die Auftauzeit. Pizzateig lässt sich bereits ausgerollt in Schichten mit je einem Backpapier dazwischen in Frischhaltefolie einwickeln. Wichtig ist dabei immer: luftdicht verpacken, um Gefrierbrand zu vermeiden.
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