Bei Akazienhonig handelt es sich – anders als der Name vermuten lässt – meist nicht um Honig von Akazien. „Botanisch korrekt müsste man ihn Robinienhonig nennen“, sagt Sabine Hülsmann, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern. Akazien und Robinien sind zwei unterschiedliche Baumarten. Gewonnen wird der Honig aus dem Nektar der Robinia pseudoacacia, die auch Scheinakazie genannt wird. Trotzdem darf der Honig hierzulande als Akazienhonig verkauft werden, da sich diese umgangssprachliche Bezeichnung für die Baumart etabliert hat. Typisch für Akazienhonig ist seine helle, leicht gelbliche Farbe, die mitunter auch einen grünlichen Schimmer haben kann. Auffallend ist sein blumig-milder Geruch und Geschmack.
Süßer als Zucker
Akazienhonig besteht zu einem großen Teil aus Fruchtzucker. Dieser sorgt dafür, dass der Honig lange flüssig bleibt und süßer schmeckt als herkömmlicher Haushaltszucker. Zum Süßen von Getränken oder Speisen reicht daher oft eine kleinere Menge als bei herkömmlichem Zucker.
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