Romanasalat zählt zu den robusten Blattsalaten. Charakteristisch sind sein länglicher Kopf, die festen grünen Blätter und die ausgeprägten Mittelrippen. Bekannt ist er auch unter dem Namen Römersalat oder Lattuga; in der Schweiz wird er Lattich genannt. Im Vergleich zu klassischem Kopfsalat bleibt Romanasalat länger frisch und eignet sich daher besonders gut für die Lagerung. Im Kühlschrank sollte er allerdings aus der Folie genommen werden, damit sich keine Feuchtigkeit staut. „Wie die meisten Blattsalatsorten ist auch Romanasalat vor allem wasserreich und somit sehr kalorienarm“, sagt Katharina Holthausen, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern. Die heimische Erntezeit beginnt in Deutschland etwa im Mai und dauert bis Oktober. Außerhalb der Saison ist Romanasalat als Importware, vor allem aus Italien, Frankreich, Spanien, Österreich und den Niederlanden, ganzjährig erhältlich.
Auch für die warme Küche geeignet
Besonders bekannt ist Romanasalat als Hauptzutat des „Caesar Salad“, einem Klassiker der amerikanischen Küche. In Kombination mit Parmesan, Croutons und cremigem Dressing hat er weltweit an Popularität gewonnen. Dank seiner stabilen Struktur eignet sich Romanasalat jedoch nicht nur für kräftige Salate. Ähnlich wie Spinat oder Mangold kann man ihn auch warm genießen – etwa gedünstet, gebraten, im Ofen gegart oder vom Grill.
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