Was ist so wertvoll an Bitterstoffen?

Stand:
Essen, Trinken und Genuss – hätten Sie's gewusst?
Off

Für unsere frühen Vorfahren deutete ein bitterer Geschmack auf giftige Nahrung hin. Auch wenn bittere Lebensmittel heute kein Warnsignal mehr darstellen, so haben sich die geschmacklichen Vorlieben im Laufe der Zeit kaum verändert. Wir bevorzugen die Geschmacksrichtungen süß oder salzig. Damit Obst und Gemüse möglichst vielen Verbrauchern schmecken, werden bittere Komponenten herausgezüchtet. Mit den Bitterstoffen geht jedoch eine Reihe positiver Wirkungen verloren. "Der bittere Geschmack regt den Speichelfluss an, er fördert die Ausschüttung von Verdauungssäften und aktiviert die Magen-Darm-Bewegungen", erläutert Sabine Hülsmann von der Verbraucherzentale Bayern. "Sie sollten daher ein regelmäßiger Bestandteil unserer Ernährung sein." Klassische Vertreter bitterer Gemüsesorten sind Rucola, Endivie, Radicchio, Chicorée, Rosenkohl oder Artischocken. Auf Bauernmärkten oder in Biosupermärkten finden sich häufig auch ältere Sorten, die noch einen höheren Bittergehalt aufweisen.

Fragen zu Lebensmitteln und Ernährung?

Das interaktive Lebensmittel-Forum der Verbraucherzentralen beantwortet kostenfrei Fragen zu Lebensmitteln, Ernährung, Verpackung und Kochutensilien. In den vorhandenen Antworten kann jeder stöbern und kommentieren. Hier geht’s zur Seite: www.lebensmittel-forum.de

Eine Familie steht im Supermarkt und schaut auf die mit Lebensmitteln gefüllten Regale.

Service-Reihe: Hätten Sie's gewusst?

Alle Beiträge aus unserer Reihe "Essen, trinken und Genuss - hätten Sie's gewusst?" finden Sie hier in chronologischer Reihenfolge.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

Ein Paar prüft die Rechung

Betrügerische Inkassoschreiben: Auf diese Konten sollten Sie nichts überweisen

Regelmäßig erhalten Verbraucher:innen betrügerische Inkassoschreiben. Die Verbraucherzentrale Brandenburg veröffentlicht Nummern von Konten, auf die Sie kein Geld überweisen sollten, die sogenannte Schwarzliste.
Kopf aus Glas mit Tabletten und Pillen

Endlich Höchstmengen für Vitamine und Mineralstoffe?

Es ist eine langjährige Forderung der Verbraucherzentralen: Einheitliche europäische Höchstmengen für Vitamine und Mineralstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln.
Marktcheck Nahrungsergänzungsmittel für Kinder

Nahrungsergänzungsmittel für Kinder sind meist zu hoch dosiert

Jedes zehnte Kind bekommt täglich Nahrungsergänzungsmittel oder mit Vitaminen und Mineralstoffen angereicherte Lebensmittel. Wir haben 33 Mittel auf Zusammensetzung und Werbeaussagen geprüft. Die Produkte sind meist zu hoch dosiert, schlichtweg überflüssig und häufig sehr teuer.