Was unterscheidet Schlagsahne, Kochsahne und Kochcreme?

Stand: 23. Juli 2026

Sahne macht Suppen uns Soßen cremig – doch Schlagsahne, Kochsahne und Kochcreme unterscheiden sich bei Fettgehalt und Zutaten. Worauf sollten Sie beim Einkauf und Kochen achten?

Ein Schuss Sahne verfeinert viele Gerichte und macht Suppen und Soßen besonders cremig. Für diesen Zweck gibt es neben Schlagsahne auch Kochsahne oder Kochcreme zu kaufen. Die Produkte unterscheiden sich von herkömmlicher Sahne vor allem im Fettgehalt und in ihrer Zusammensetzung. Schlagsahne besteht ausschließlich aus Milch und hat einen Fettgehalt von mindestens 30 Prozent. Kochsahne ist ebenfalls ein Milcherzeugnis und kommt auf rund 15 Prozent Fett. Kochcremes liegen häufig zwischen sieben und 15 Prozent Fett; dieses stammt je nach Produkt auch aus pflanzlichen Quellen. „Verdickungsmittel wie Carrageen, Johannisbrotkernmehl oder Stärke können sowohl in Kochsahne als auch in Kochcremes eingesetzt werden“, sagt Sabine Hülsmann, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern. Pflanzliche Fette sowie Emulgatoren oder Stabilisatoren sorgen dafür, dass Kochsahne oder -cremes beim Erhitzen und in Verbindung mit säurehaltigen Zutaten stabil bleiben und nicht ausflocken. Einige Hersteller setzen Carrageen auch in Schlagsahne ein. Es verhindert, dass sich das Milchfett während der Lagerung oben absetzt. Ein Blick auf die Zutatenliste hilft, diesen Zusatz zu erkennen.

Tipps zum Kochen mit Sahne 

Wer mit Schlagsahne kocht, rührt sie am besten unter, wenn das Gericht nicht mehr sprudelnd kocht. Säurehaltige Zutaten wie Wein oder Zitronensaft sollte man ebenfalls erst am Ende hinzufügen. So flockt die Sahne nicht aus. Wer Kalorien sparen möchte, kann die Sahne oft halbieren. Die fehlende Flüssigkeit lässt sich durch Milch oder Brühe ersetzen.

Fragen zu Lebensmitteln und Ernährung?

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