Was ist Jaromakohl?

Stand: 28. Mai 2026

Essen, Trinken und Genuss – hätten Sie‘s gewusst?

Weißkohl ist das ganze Jahr über erhältlich. Mit dem Jaromakohl, auch Urkohl genannt, findet man inzwischen immer häufiger eine besondere Variante des Weißkohls im Handel − vor allem im Frühsommer aus heimischer Ernte. „Jaromakohl erinnert optisch an einen leicht abgeflachten Weißkohl mit zarteren Blättern“, sagt Andrea Danitschek, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern. Dank der feinen Blattstruktur wird er beim Kochen schneller gar. Für Kohlrouladen müssen die Blätter deshalb vor dem Füllen nicht extra blanchiert werden. Zudem entsteht beim Garen weniger Kohlgeruch. Im Vergleich zu herkömmlichem Weißkohl gilt Jaromakohl als besser bekömmlich und eignet sich daher auch gut für Salate. 

Gesund und lange haltbar

Wie klassischer Weißkohl liefert auch Jaromakohl reichlich Vitamin C, Ballaststoffe, Folsäure, Kalium sowie gesundheitsförderliche sekundäre Pflanzenstoffe. Beim Einkauf sollte man auf feste Köpfe mit unbeschädigten Blättern achten. Im Gemüsefach des Kühlschranks oder in einer kühlen Speisekammer hält sich ein ganzer Kohlkopf etwa drei Wochen. Ist er einmal angeschnitten, deckt man die Schnittstelle am besten mit Frischhaltefolie ab und verbraucht die Reste innerhalb weniger Tage.  

Fragen zu Lebensmitteln und Ernährung?

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