Warum trägt Essig kein Mindesthaltbarkeitsdatum?

Stand: 29. Oktober 2026

Eigentlich ist für die meisten verpackten Lebensmittel ein Mindesthaltbarkeitsdatum vorgeschrieben. Warum das bei Essig anders ist, erfahren Sie hier.

Für die meisten verpackten Lebensmittel ist ein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) verpflichtend vorgeschrieben. Es gibt jedoch Ausnahmen, etwa für Zucker und Salz, da sie bei richtiger Lagerung sehr lange haltbar sind. Auch Essigflaschen müssen kein MHD tragen. „Essig ist durch seinen hohen Säuregehalt vor Verderb geschützt“, sagt Andrea Danitschek, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern. Industriell hergestellter Essig wird zudem meist vor dem Abfüllen erhitzt. Das verlängert seine Haltbarkeit zusätzlich. Leichte Farbveränderungen oder Ausflockungen sind auch bei länger gelagertem Essig unbedenklich.

Richtig lagern und kritisch prüfen

Eine angebrochene Essigflasche sollte stets gut verschlossen an einem dunklen, eher kühlen Ort stehen. Wichtig ist auch, dass die Öffnung nicht direkt in Kontakt mit Lebensmitteln oder benutztem Besteck kommt. Wer den Essig schon länger geöffnet aufbewahrt, sollte auf Veränderungen bei Aussehen, Geruch und Geschmack achten und ihn gegebenenfalls nicht mehr verwenden. 

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